Das Deutsche Gesetz sagt in § 36 Absatz 4 der StVo das im mittleren Bereich der Lauffläche mindesten eine Profiltiefe von 1,6 mm aufzuweisen ist, ansonsten ist der Reifen zu tauschen. Seit dem 01.05.2006 schreibt Straßenverkehrsordnung folgendes vor: Bei Kraftfahrzeugen ist die Ausrüstung an die Wetterverhältnisse anzupassen. Hierzu gehören insbesondere eine geeignete Bereifung und Frostschutzmittel in der Scheibenwaschanlage. Bei einem Verstoß werden 20 Euro Bußgeld fällig und bei einer Behinderung im Straßenverkehr sind es sogar 40 Euro und ein Punkt im Zentralregister Flensburg. In wie weit der Begriff geeignete Bereifung ausgelegt und interpretiert werden kann ist noch unklar und wird demnächst mit Sicherheit die Deutschen Gerichte beschäftigen. Eine genau Darstellung der geeigneten Bereifung sieht sie StVo nicht vor.
Der ADAC empfiehlt jedoch: Montieren Sie in der kalten Jahreszeit grundsätzlich Reifen mit dem Kürzel M+S bzw. Schneeflocken-Symbol auf der Reifenflanke auch zu Ihrer eigenen Sicherheit.
Bei Autounfällen wo der Hauptschuldige falsche Bereifung oder desolate Bereifung aufweist. Muss der Unfallverursacher damit rechnen das seine Haftpflichtversicherung Regressansprüche gelten machen kann und sogar Vollkaskoversicherungen eine Leistung minderen oder ganz ablehnen können. Deshalb bevor der Winter auf der Straße ist. Überprüfen Sie immer Ihre Bereifung und wechseln Sie die Reifen bei:
Denn die seit 2000 erlassene Richtlinie für die Instandsetzung von Luftreifen schreibt in Deutschland vor bis zu welchen Grad Schäden von Fachwerkstätten repariert werden können. Bis zu einer Riss oder Stichverletzung von 6 mm darf man eingreifen, es sei denn der reifen wurde vorher mit einem Pannenhilfsmittel behandelt. In diesem Fall oder besteht Reparaturverbot. Das Gesetz schreibt auch weiter vor welche Reparaturverfahren bei welchen Beschädigungen zulässig sind. Die zugelassen Reifenkombination für ein Fahrzeug stand früher im Fahrzeugschein. Der Nachfolger Zulassungbescheinigung Teil I sieht so etws nicht vor und verzeichnet nur den Typ. Weiterhin schreibt das Gesetz vor die sogenannte Achsen Zugehörigkeit. Das heißt, dass Sie pro Achse den gleichen Reifentyp fahren müssen.
Das Österreichische Gesetz legt da schon genauere Grenzen fest an die sich auch jeder Fremde oder Urlauber zu halten hat der mit dem PKW durch den Alpenstaat fährt:
Das Zwischenglied von Fahrbahn und PKW ist der Reifen, der maßgeblich dazu beiträgt wie sich das Fahrzeug lenken, bremsen und bewegen lässt. Damit der Reifen seine Eigenschaften 100% ausspielen kann muss er auch im richtig Gebiet Einsatz finden. Das heißt, dass nicht jeder Reifen für jede Fahrbahnoberfläche geschaffen ist. Da in unseren Breitengraden die Oberflächen der Straßen meist alle asphaltiert sind und Temperaturschwankung im Jahr auftreten können, von -15 C° bis hin zu +60 C° (Fahrbahntemperatur) sind die Reifen auf dem Europäischen Markt anderes Aufgebaut und mit anderen Gummimischungen versehen als die für den Nordamerikanischen Markt. Straßenbahnoberflächen können nass, trocken, heiß, mit Neuschnee, mit festgefahrenen Schnee oder mit Eis bedeckt sein. Deshalb gibt es folgende Arten von Reifen zu Ihren Einsatzgebiete und Fahrzeugen.
Sommerreifen sind für, wie der Name schon sagt die warme und trockene Jahreszeit gedacht. Sie haben keine Möglichkeit und Chance zu Schnee und Eis eingesetzt zu werden. Die Reifen verfügen über eine Gummimischung die bei schnellen Fahrten oder bei heißen Fahrbahnoberflächen nicht zu weich wird. Das oberste Hauptaugenmerk liegt bei der Reifenforschung den besten Kompromiss zwischen den beiden widersprüchlichen Attributen, gute Haftung bei Nässe - also den Grip und dem Fahrkomfort - also einen geringen Abrollwiederstand, der auch das Abrollgeräusch verringert, zu finden.
Winterreifen sind für Einsatzgebiete im Schnee und für niedrige Temperaturen gedacht. Eine Gummimischung die bei kalten Temperaturen weniger verhärtet und somit die Traktion und die Verzahnung in den Schnee gewährt zeichnen Winterreifen aus. M+S Symbole auf Autoreifen garantieren keine 100% Winterreifen. M+S kommt aus dem eng. Und deutet auf Mud and Snow hin in deutsch Matsch und Schnee. Da das Symbol nicht geschützt ist kann die jeder Reifen Hersteller auf jeden Reifen drucken. Was auch gemacht wird. Viele Ganzjahresreifen werden mit diesem Symbol ausgeliefert. Die Reifenhersteller und Industrie hat reagiert und das geschützte Schneeflocken Symbol auf dem Markt eingeführt was nur für Winterreifen gedacht und vergeben wird.
Das Symbol wird ausschließlich von der amerikanischen Straßenbehörde (NHTSA) vergeben. Reifenhersteller aller Welt müssen dort Ihre Winterreifen Tests unterziehen, wo eine gewisse Traktion auf Schnee und Eis in verschieden Situationen nachgewissen werden muss.
Der Winterreifen unterscheidet sich nicht nur wesentlich am Profil und Profiltief sondern auch bestimmte Gummimischungen sind anderes als beim Sommerreifen. Zusätzliche Lamellen, Profilblöcke, Rillen und Einschnitte fördern eine Verzahnung beispielsweise auf Schnee. Winterreifen sind heute zutage so komfortabel wie nie zu vor. Zu verdanken ist das der Forschung die, die Profile immer mehr dem Sommerprofil anpassen ohne die Eigenschaften des Winterreifen negativ zu beeinflussen. Hersteller empfehlen im Gegensatz zu Sommerreifen, den Winterreifen mit deinem Mehrdruck von 0,2 bis 0,3 bar zu fahren. Winterreifen dürfen auch anderes als bei Sommerreifen mit einem niedrigerem Geschwindigkeitsindex eingesetzt werden. Dabei ist darauf zu achten das, das M+S Kennzeichen auf dem Reifen aufgebracht ist. Dazu gibt es dann in Deutschland einen Aufkleber mit dem Hinweis z.B. Maximale Geschwindigkeit: 160 km/h. Den der Fahrer im Sichtfeld des Cockpit anzubringen hat. Auch in manch anderen europäischen Ländern, in dem das allgemeine Tempolimit auf Autobahnen herrscht, ist das Pflicht.
Es gibt Winterreifen die den Zusatz bespikebar tragen. Dies ist eine äußert wirksame Technik für fahrten auf Eis und Festen Schneedecken. Dazu werden in die vom Hersteller vorgesehenen Löcher, die Reifen zusätzlich zu seinem groben Winterprofil hat, kleine Stifte angebracht die meist aus Hardmetall oder Stahl bestehen. Der Reifen hat somit enorm hohen Grip auf der festen Eisdecke. Problem ist das diese kleine Spikes die Fahrbahn erhebliche Zerstören und somit in Deutschland gänzlich Verboten sind. Ausser an einigen kleinen Ecken wie z.B. in Bad Reichenhall oder im Einsatz von Rettungs- oder Einsatzkräften benutz werden. In Österreich dürfen die kleine Stahlstifte dagegen in der Zeit vom Oktober bis zum Mai gefahren werden allerdings mit der Auflagen das im Ort 50km/h, Freilandstrecke 80 km/h und auf Autobahnen 100 km/h Geschwindkeit nicht übertreten wird.
Ganzjahresreifen stellen den Kompromiss zwischen Sommer- und Winterreifen dar. Sie sind sowohl im Sommer als auch im Winter bei Eis und Schnee ein zusetzten. Sie beweisen sich somit als Zwitter von beiden Reifentypen, was für viele Autofahrer den Vorteil hat das Ihnen das Wechseln der Reifen zwischen den Saison erspart bleibt. In manchen Regionen Deutschlands, Großbritannien und in vielen Teilen Frankreichs sind Ganzjahresreifen sinnvoll und auch populär da es da zu geringen Temperaturunterschieden kommt. Viele Ganzjahresreifen, die auch FoureSeason, 4S oder GJ Reifen heißen, werden mit dem M+S Symbol geprägt. Vereinzelt gibt es sogar Reifenfabrikate die mit dem Schneeflockensymbol ausgestattet sind.
Bei uns im Shop werden die meisten Ganzjahresreifen die das M+S Symbol tragen auch speziell Kenntlich gemacht.


