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Alles, was Sie über Sommerreifen wissen müssen

Wenn der Frühling endlich da ist wird es Zeit die Winterreifen gegen die Sommerreifen auszutauschen. Hier erfahren Sie warum der Wechsel so wichtig ist, wann der beste Zeitpunkt ist Sommerreifen aufzuziehen und welche Eigenschaften ein guter Sommerreifen haben sollte.

Inhalt:

  1. Warum sollte auf Sommerreifen gewechselt werden?
  2. Ab wann sollen Sommerreifen aufgezogen werden?
  3. Sommerreifen: Profiltiefe, Luftdruck und weitere Eigenschaften
  4. Fazit

Warum sollte auf Sommerreifen gewechselt werden?

Die Ansprüche, die ein Reifen erfüllen muss, sind je nach Außentemperatur und Fahrbahn sehr unterschiedlich. Darum verfügen Sommer- und Winterreifen über verschiedene Profile und Gummimischungen. Nur so ist gewährleistet, dass der Reifen optimalen Grip auf der Fahrbahn hat.

Eine gesetzliche Pflicht zum Wechsel auf Sommerreifen gibt es nicht. Trotzdem sollten Sie – je nach Witterung – etwa ab Ostern die Sommerreifen aufziehen, denn nur so können Sie im Sommer sicher fahren. Grund dafür ist unter anderem die Gummimischung des Pneus. Winterreifen haben eine wesentlich weichere Mischung, die an Kälte angepasst ist. Sommerliche Temperaturen hingegen können Schäden am Profil eines Winterreifens verursachen, die so weit reichen können, dass sich Teile des Profils ablösen. Gerade bei höherer Beladung kann der Wagen in einer brenzligen Situation, bei der es auf schnelle Reaktion ankommt, ausbrechen. Der Sommerreifen dagegen verleiht dem Wagen Halt und Stabilität in jeder Situation.

Kürzerer Bremsweg

Auch wenn es um den Bremsweg geht, liegt der Sommerreifen bei warmen Temperaturen klar vorne. Diverse Reifentests belegen: Der Winterreifen hat im Sommer einen bis zu 16 Meter längeren Bremsweg als der Sommerreifen. Eine enorme Distanz, die im Zweifel über Leben und Tod entscheidet. Gemessen wurde der Bremsweg bei 35°C Außentemperatur bei einer Geschwindigkeit von 100 km/h. Sicher einer der wichtigsten Vorteile, die Sommerreifen bieten.

Geringerer Spritverbrauch

Was alle Sparfüchse vom Reifenwechsel überzeugen sollte, ist der deutlich geringere Kraftstoffverbrauch des jahreszeitlich angepassten Reifens. Die härtere Gummimischung und der geringere Kautschukanteil in Sommerreifen sorgen dafür, dass der Reifen deutlich höhere Temperaturen aushält ohne weich zu werden. Winterreifen dagegen fahren sich bei höheren Temperaturen viel schneller ab als Sommerreifen. Der richtige Reifen hat also eine viel längere Lebensdauer.

 

Ab wann sollen Sommerreifen aufgezogen werden? 

Ab wann sollten Sie Sommerreifen aufziehen? Immer wieder hört man die Regel: „Von O bis O!“ Damit ist gemeint, dass die Sommerreifen von Ostern bis Oktober am Wagen sein sollten. Als Faustregel ist die Angabe absolut richtig. Ein wenig auf die Witterung müssen Sie trotzdem achten denn auch um Ostern herum kann es gut noch einmal schneien. Der richtige Zeitpunkt, um Sommerreifen aufzuziehen ist also nicht an einem Datum, sondern an den Witterungs- und Straßenverhältnissen festzumachen. Grundsätzlich gilt: Ab dauerhaften 7°C und mehr nimmt die Leistungsfähigkeit von Sommerreifen kontinuierlich zu. Spätestens wenn die Temperaturen dauerhaft 15°C überschreiten, ist der Wechsel unumgänglich.   

Sommerreifen: Profiltiefe, Luftdruck und weitere Eigenschaften

Sommerreifen unterscheiden sich von Winterreifen einerseits durch die verschiedenen Gummimischungen und andererseits durch die unterschiedlichen Profile, die an die jeweiligen Straßenverhältnisse angepasst sind. Sommerreifen bieten auf trockener und regennasser Fahrbahn beste Leistung sowohl beim Handling als auch beim Bremsen. Das liegt am Sommerreifen-Profil, das über größere Profilblöcke und viele Längsrillen verfügt, die bei Regen das Wasser perfekt nach außen leiten, sodass der Reifen immer Kontakt zur Straße hat. Im Gegensatz zum Winterreifen haben Sommerreifen deutlich weniger Lamellen. Stattdessen sorgt die weichere Gummimischung des Reifens für perfekte Kurvenlage und Fahrstabilität.

Profiltiefe

Die empfohlene Profiltiefe für Sommerreifen liegt bei 2 mm, sollte aber die gesetzliche Mindestprofiltiefe von 1,6 mm keinesfalls unterschreiten, da sonst keine sichere Haftung mehr gegeben ist. Je weniger Profil vorhanden ist, desto länger wird der Bremsweg. Auf nasser Fahrbahn droht außerdem Aquaplaning.

Der richtige Reifendruck

Die meisten Autofahrer sind mit zu geringem Reifendruck unterwegs. Generell sollte der Reifendruck von Sommerreifen etwa 0,2 bar niedriger sein als bei Winterreifen. Den idealen Luftdruck der Sommerreifen für Ihr Fahrzeug können Sie der Bedienungsanleitung des Wagens, einem Aufkleber in der Tankdeckel-Klappe, einem Aufkleber in der Tür oder im Handschuhfach entnehmen. Dieser unterscheidet sich je nach Fahrzeug, Beladung, Wagentyp und einigen anderen Faktoren. Wenn Sie den Luftdruck Ihrer Reifen prüfen, sollten diese kalt sein. Vergessen Sie auch den Druck des Reserverades nicht. Um wirklich sicher zu sein, sollte der Reifendruck alle zwei Wochen überprüft werden.

Laufrichtung

Die meisten Autoreifen haben eine Laufrichtung, die beachtet werden muss. Wird der Reifen in die falsche Laufrichtung montiert, äußert sich das durch hohen Verschleiß und starke Geräuschentwicklung. Außerdem müssten Sie mit einem verschlechterten Fahrverhalten rechnen. Erkennbar ist die Laufrichtung oft an einem Pfeil oder einem anderen Hinweis auf der Seitenwand des Reifens. Gerade wenn Sie gerne schnell fahren, sollten Sie sich an die vorgeschriebene Laufrichtung halten.

Fazit

Der Wechsel von Winterreifen auf Sommerreifen lohnt sich in jedem Fall. Sie profitieren von kürzerem Bremsweg, geringerem Kraftstoffverbrauch und fahren erheblich sicherer. Gerade in Kurven, bei regennasser Fahrbahn oder in brenzligen Situationen können Sie sich auf Ihre Sommerreifen verlassen.